Mediation ist ein
außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren, in dem alle
Beteiligten mit Unterstützung eines, allparteilichen Mediators
freiwillig, eigenverantwortlich und gemeinsam eine fall- und
problemspezifische Konfliktregelung bzw. Konfliktlösung
erarbeiten.
Mediation ist die
neutrale bzw. allparteiliche Vermittlung zwischen den
Konfliktbeteiligten. Dabei geht es darum einen Konsens herzustellen
und nicht um Rechthaberei. Es wird stark an den Interessen und
Bedürfnissen der Konfliktparteien gearbeitet nicht an den
Positionen.
Absolute Voraussetzung
für die Mediation ist
-
Freiwilligkeit
-
Akzeptanz
-
Offenheit
-
Vertraulichkeit
Der Richter spricht
ein fremdbestimmtes Urteil
Meist gewinnt einer
und einer verliert J L
Der Schlichter
schlichtet
Oft sind es
Kompromisse bei denen sich beide Parteien nicht recht wohl
fühlen K K
Der Mediator
trägt zu einer Gewinner Gewinner Lösung bei (Win
Win) J J
Die Vorteile einer Mediation.
Eine Mediation ist
weder eine Gerichtsverhandlung noch eine Schlichtung. Der Mediator
ist ein neutraler all- parteilicher Vermittler, der die Ansichten
beider Parteien anhört, sie aber nicht bewertet, und versucht,
eine Übereinkunft zwischen beiden zu erzielen. Das Verfahren
ist zeitlich absehbar und in der Regel günstiger als ein
Gerichtsverfahren.
Wie verläuft eine
Mediation?
Eine Mediation
läuft in 3 Phasen ab
1.)
Einstiegsphase
-
Kennenlernen, vertragliche
Regelungen
2.)
Verhandlungsphase
-
Themen sammeln
-
Sichtweisen
klären
-
Konflikterhellung
-
Entwurf von
Lösungen
-
Vereinbarungen
treffen
3.)
Abschlußphase
-
Vereinbarungen
überprüfen
Wo wird Mediation angeboten
?
Grundsätzlich auf
neutralem Boden, das heißt wir würden uns um geeignete
Räume kümmern.
Im Web des
Bundesverbandes für Mediation
und
Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation können
Sie weitere Grundlageninformationen finden.